Empfehlungen für Anfänger und Fortgeschrittene
Wer mich kennt, der weiß: Sauna ist für mich weit mehr als bloßes Schwitzen. Es ist dieses besondere Gefühl, wenn die Wärme langsam in den Körper zieht, der Alltag leiser wird und man nach dem Abkühlen plötzlich ganz bei sich ist. Ein Saunabesuch tut immer und zu jeder Jahreszeit gut – gerade dann, wenn man sich Zeit lässt und auf den eigenen Körper hört.
Eine Frage bekomme ich von den Gästen des privaten Spa- & Sauna-Bereiches im Steffushof öfter zu hören: Wie oft sollte man eigentlich in die Sauna gehen?
Die kurze Antwort lautet: Für die meisten gesunde Menschen sind ein bis zwei Saunabesuche pro Woche ein guter Einstieg. Fortgeschrittene können die Sauna auch mehrmals pro Woche besuchen. Entscheidend sind dabei nicht nur die Häufigkeit, sondern ebenso die Dauer, die Anzahl der Saunagänge und die anschließenden Ruhephasen.
Wie oft sollte man als Anfänger in die Sauna gehen?
Wer bisher wenig oder gar keine Saunaerfahrung hat, sollte es erstmal ruhig angehen lassen. Ein Saunabesuch pro Woche ist ideal, um den Körper langsam an die Hitze und die Temperaturwechsel zu gewöhnen. Nach einigen Wochen kann ein zweiter Besuch dazukommen, wenn sich die Wärme weiterhin angenehm anfühlt.
Für den Anfang empfehle ich:
- ein bis zwei Saunagänge pro Besuch
- jeweils etwa 8 bis 12 Minuten
- dazwischen ausreichend Zeit zum Abkühlen und Ausruhen
- zunächst eine eher gemäßigte Temperatur wählen
- auf Aufgüsse bei den ersten Besuchen lieber verzichten
Es geht nicht darum, möglichst lange durchzuhalten. Ein Saunagang ist kein Wettbewerb. Wer sich wohlfühlt, entspannt besser – und genau darum sollte es gehen.
Wie oft ist Sauna für Fortgeschrittene sinnvoll?
Mit zunehmender Erfahrung entwickelt sich meist ein gutes Gefühl für die eigene Belastungsgrenze. Wer regelmäßig sauniert und die Hitze gut verträgt, kann zwei- bis dreimal pro Woche in die Sauna gehen. Manche leidenschaftlichen Saunagänger (so wie ich … 😉) besuchen die Sauna sogar häufiger. Eine feste Höchstzahl gibt es aber nicht. Schließlich ist jeder anders als der andere ….
Wichtiger als die reine Häufigkeit ist die Qualität des Saunabesuchs. Üblich sind zwei bis drei Saunagänge mit jeweils etwa 8 bis 15 Minuten. Mehr als drei Durchgänge sind aus meiner Sicht selten nötig, um den wohltuenden Effekt zu genießen.
👉 Mein persönlicher Tipp: Nicht nach der Uhr, sondern nach dem Körpergefühl gehen. Sobald sich der Saunagang nicht mehr hundertprozentig angenehm anfühlt, ist es Zeit, die Kabine zu verlassen.
Wie lange sollte ein Saunagang dauern?
Wie oben schon gesagt, sollte ein einzelner Saunagang normalerweise zwischen fünf und maximal 20 Minuten dauern. Für viele Menschen sind 8 bis 15 Minuten ein guter Orientierungswert. Anfänger beginnen besser kürzer und steigern sich langsam.
Dabei gilt:
- Die untere Bank ist meist etwas kühler und für Anfänger angenehm.
- Wer sich hinlegt, sollte sich vor dem Aufstehen kurz hinsetzen.
- Bei Schwindel, Übelkeit, Herzklopfen oder Unwohlsein sofort hinausgehen.
- Ein Saunatuch sollte unter dem gesamten Körper liegen.
- Die letzten Minuten müssen nicht die heißesten sein – Durchhalten ist nicht das Ziel.
Gerade beim ersten Saunabesuch ist weniger oft mehr. Der Körper soll die Wärme als angenehm erleben und nicht als Belastung.
Richtig abkühlen: Was gehört nach dem Saunagang dazu?
Nach der Sauna braucht der Körper einen sanften Übergang. Zuerst empfehle ich, an die frische Luft zu gehen und ruhig zu atmen. Bestens dazu geeignet ist übrigens unsere Außenlounge im Steffushof. Die könnt ihr bei jedem Wetter nutzen!

Danach kann eine angenehme Dusche folgen.
👉 Aber Vorsicht: Sehr kalte Abkühlungen sind nicht für alle geeignet und können den Kreislauf stark belasten.
Anschließend sollte eine längere Ruhepause eingeplant werden. Ein warmes Getränk, etwas Wasser und ein ruhiger Platz helfen dabei, wieder vollständig zu entspannen. Zwischen den Saunagängen sind mindestens 15 bis 30 Minuten Pause sinnvoll – gern auch länger.
Wie viel sollte man beim Saunieren trinken?
Beim Schwitzen verliert der Körper Flüssigkeit – und zwar jede Menge!Bei mehreren Saunagängen können das locker mal bis zu 1,5 Liter sein!
Deshalb sollte ausreichend getrunken werden – am besten bereits vor dem Saunabesuch und anschließend in kleinen Mengen. Geeignet sind:
- stilles oder leicht mineralisiertes Wasser
- ungesüßter Tee
- verdünnte Saftschorle
Alkohol gehört nicht in die Sauna. Er kann den Kreislauf zusätzlich belasten und das Risiko für Beschwerden erhöhen. Bedient euch lieber hinterher an der Bar im Saunabereich des Steffushofes. Nur so, um auf Nummer Sicher zu gehen …
Darf man bei Erkältung oder Fieber in die Sauna?
Bei Fieber, akuten Infekten oder deutlichem Krankheitsgefühl sollte auf die Sauna verzichtet werden. Eine Erkältung lässt sich nicht einfach „ausschwitzen“. Die zusätzliche Hitze kann den Körper vielmehr belasten.
Wer sich nur leicht verschnupft fühlt, sollte ebenfalls aufmerksam auf die eigenen Signale achten. Im Zweifel ist eine Pause die bessere Entscheidung. Sauna soll stärken und entspannen – nicht die Genesung erschweren.
Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hohem oder sehr niedrigem Blutdruck, Schwangerschaft oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen sollte vor dem Saunieren ärztlicher Rat eingeholt werden.
Mein Fazit: Die beste Sauna-Häufigkeit ist die, die guttut
Wie oft sollte man in die Sauna gehen? Für Anfänger ist ein Besuch pro Woche ein wunderbarer Anfang. Wer regelmäßig sauniert und die Wärme gut verträgt, kann auf zwei bis drei Besuche pro Woche steigern. Entscheidend bleibt immer das persönliche Wohlbefinden.
Für mich ist ein gelungener Saunatag nicht der, an dem möglichst viele Minuten oder Aufgüsse geschafft wurden. Es ist der Moment danach: wenn die Schultern locker sind, der Kopf frei wird und man spürt, dass man sich selbst etwas Gutes getan hat. Genau diese Ruhe und Wärme möchte ich Gästen in unserer privaten Sauna ermöglichen – ganz ohne Zeitdruck und in entspannter Atmosphäre.
Bis bald also bei eurem nächsten Saunabesuch,
euer Stefan vom Steffushof
